UK-Hardcore:
UK Hardcore ist ein umfassender Begriff, um den entwickelten Großbritannischen Rave Sound mit seinem 4/4-kick drum und Breakbeat Sound zu beschreiben, welcher um 1990 herum entstand, und während des 21 Jahrhundert stark anwuchs. Umgeben von zahlreichen Styles und Einflüssen hat UK Hardcore einen frischen modernen Sound durch die Verwendung der neusten Synthesizer und Equipments. Ob es sich um um einen Vocal- oder Instrumental-Track handelt, bleibt trotzdem schwer einzuordnen da jeder der DJ’s und jedes Label ihren eigenen Sound passend zu diesem Genre entwickeln.
Frühere Hardcore Produzenten wie Prodigy, Hyper-On Experience und Sonz of a Loop da Loop Era entwickelten sich in einer Zeit, als auch Techno seinen härteren Sound entwickelte, durch die Erforschung der komplexen Breakbeats welche später das Genre Drum and Bass manifestierten. Der Einfluss auf Techno durch Filme, Cartoons, Media Samples und durch Breakdowns, basierend auf leistungsstarke Synthesizer war ein klarer Bestandteil des damaligen UK Hardcore, der angeblich seinen ersten Höhepunkt 1992 erreichte. Zum Beispiel schrieben mehrere Webseiten "1992 was the best year for music, EVER!".
Durch die Vielfältigkeit an Sounds, welche erst durch fortgeschrittenere Computer möglich waren, entwickelte sich die elektronische Musik zu diesem Zeitpunkt in einem schnellen Tempo. Während dieser kreativen Zeit entwickelte sich aus Raggae und Darkside: Hardcore, Techno und Drum and Bass.
Die Großbritannische Rave / Hardcore Szene der Neunziger umfasste mehrere Styles über die Jahre, speziell Hardcore und Techno waren die dominierenden Styles in dieser Periode.
Gleichzeitig beobachteten die Niederländer den Style der UK Hardcore Szene und wandelten ihn in ihre eigene Variation um. Mitte und Ende der Neunziger entwickelten DJ’s wie Paul Elstak und Perfromers wie Scooter einen Style aus 4-beat Musik mit vielen Vocals. Dieser Style wurde von einer Minderheit von Britischen Produzenten wie Force and Styles produziert. Dies ist im Gegensatz zu viel von dem anderen Style welcher von den Rotterdamer Hardcore Labels produziert wurde.
Dieser Style bekam den Namen Happy Hardcore, ein unterschiedliches Genre von UK Hardcore, welches in UK einfach als Hardcore bezeichnet wurde.
Durch einige Kombinationen von Faktoren, nahm Hardcore in den späteren Neunzigern eine neue Musikalische Richtung ein. Es gab nun auch wieder kleinere Ähnlichkeiten gegenüber den Ursprüngen zu denen noch mehr Vocals dazukamen. Zu dieser Zeit kamen sehr viele Cover Versionen von berühmten Songs raus. Dieser Sound sprach eine jüngere Zielgruppe in Großbritannien an. Währenddessen fand dieser Sound in Canada, Japan, Australien und in Amerika ein weltweites Publikum.
Am Ende des Zwanzigsten Jahrhunderts schauten die meisten Produzenten darauf, durch Einflüsse aus anderen Styles, eine Erneuerung des Großbritannischen Rave / Hardcore Sounds zu erzielen, um das Happy Hardcore Image, welches 1990 entstand, endlich hinter sich zu lassen. UK Hardcore ist das Ergebnis!